Em pormenor
Mit einer radikalen Münzverschlechterung finanzierte er den Siebenjährigen Krieg 1756-1763, ebenso radikal sanierte er nach dem Krieg die preußische Währung. Die Münzstätten wurden von halbprivaten Unternehmen zu leistungsfähigen staatlichen Geldfabriken. Goldmünzen und größere Silbermünzen waren unter Friedrich II. seit 1750 landesweit einheitlich; im Kleingeld spiegelt sich die Vielfalt der preußischen Besitzungen und ihrer unterschiedlichen Münzsorten und Münzsysteme. Die Münzbilder Friedrichs II. sind aufschlussreiche Zeugnisse zum Bildnis des Herrschers - vom schönen Jüngling im Krönungsjahr 1740 bis zum "Alten Fritz" im Todesjahr 1786. In seinen Medaillen sind zahlreiche Ereignisse seiner Regierungszeit verewigt, nicht nur, aber auch, seine großen Schlachten und Siege.
Die Sammlung des Münzkabinetts enthält über 3.500 Münzen Friedrichs des Großen. Sie ist damit nicht nur die weitaus größte, sondern auch die relativ vollständigste dieser Art. Zum Friedrich-Jahr wird sie erstmals in einer Kombination aus gedrucktem Buch und Online-Katalog vollständig publiziert. Damit steht der Öffentlichkeit eine in dieser Breite bisher noch nicht erschlossene Quelle zur Geschichte Friedrichs des Großen zu Verfügung.
Die Ausstellung findet im Rahmen einer Reihe von Veranstaltungen der Stiftung Preußischer Kulturbesitz aus Anlass des 300. Geburtstags Friedrichs des Großen am 24. Januar 2012 unter dem Motto "Kunst - König - Aufklärung" statt.
Co-organiser
Landesdenkmalamt Berlin (LDA)
Entradas
Ticket Bode-Museum: 8 EUR / 4 EUR
Area ticket Museum Island Berlin: 14 EUR / 7 EUR