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Die zweite Ausstellung dieser Reihe zeigt Arbeiten des amerikanischen Künstlers und Architekten Paul Laffoley (*1940). Laffoley beschäftigt sich seit Mitte der 1960er Jahre gleichermaßen mit naturwissenschaftlichen, philosophischen und spirituellen Fragestellungen. Er hat Kunstgeschichte, Geschichte, Philosophie und Architektur studiert und über 38 Jahre lang in einem Ein-Raum-Appartement in Boston gelebt, das er "Boston Visionary Cell" nannte. Seine Zusammenarbeit mit dem visionären Architekten Frederick Kiesler, sowie die Theorien von Buckminster Fuller oder C.G. Jung haben ihn ebenso beeinflusst wie die Literatur von Johann Wolfgang Goethe und William Blake oder aber die Ausführung von Andy Warhols Auftrag, das nächtliche Fernsehprogramm nahtlos anzusehen, damit ihm nichts entginge.
Paul Laffoley entwirft in seinen meist großformatigen Leinwandarbeiten komplexe Theorien und fantastische Szenarien zu Zeitreisen, der 4. oder 5. Dimension, kosmologischen und astrologischen Fragen. Dazu entwirft er Diagramme, Anschauungstafeln oder streng geometrisch gegliederte Kompositionen, in denen sich Text und Bild zu einer Einheit verschränken. Seinen klar durchstrukturierten Gemälden liegen vielschichtige, interdisziplinär erarbeitete Überlegungen zu Grunde, die er zunächst schriftlich niederlegt, bevor er sie in eine bildliche Form übersetzt. Seit 1966 wurde sein Werk in zahlreichen Einzel- und Gruppenausstellungen in den USA, Südamerika und Europa gezeigt. Die Ausstellung des nach wie vor in Boston lebenden Künstlers im Hamburger Bahnhof ist seine erste Einzelausstellung in Europa.
Die Reihe "secret universe" wird durch die "About Change, Stiftung" ermöglicht.
Kuratiert von Claudia Dichter und Udo Kittelmann
inne wystawy / wspólorganizacja
Hamburger Bahnhof - Museum für Gegenwart - Berlin
Ceny biletów wstepu
Special exhibition: 8,00 EUR / Reduced: 4,00 EUR
Temporary + Permanent exhibitions: 14,00 EUR / Reduced 7,00 EUR
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