Die Sammlung

permanente tentoonstelling

in het kort

Die Sammlung der Staatsgalerie Stuttgart reicht von Altdeutsche Malerei von 1350–1550 über Italienische Malrei von 1300–1800 bis hin zu Internationaler Malerei, Skulptur und Gegenwartskunst von 1960 bis heute.
Blick in die Sammlungsräume / exhibition view
© Staatsgalerie Stuttgart

Plaats

Staatsgalerie Stuttgart
Konrad-Adenauer-Straße 30-32
70173 Stuttgart
Duitsland 

Gedetailleerde informatie over het museum op euromuse.net

Staatsgalerie Stuttgart

in detail

1350–1550 ALTDEUTSCHE MALEREI (Erdgeschoss Altbau)
Die Sammlung der Alten Meister in der Staatsgalerie Stuttgart entstand aus einem frühen Kernbestand altschwäbischer Tafelmalerei, die durch Ankäufe von Altarwerken des Meisters von Meßkirch und Hans Holbein d. Ä. in den letzten Jahren maßgeblich gestärkt wurde. Der „Wildensteiner Altar“ (1514) und die „Graue Passion“(1500) ergänzen auf höchstem Niveau den Bestand, zu dessen Höhepunkten seit 1924 der „Herrenberger Altar“ (1519) gehört.

1480–1700 NIEDERLÄNDISCHE MALEREI (Erdgeschoss Altbau)
Bilder der Niederländischen Schule, darunter „Bathseba im Bade“ (um 1485) von Hans Memling, gehörten bereits zum Bestand der landesfürstlichen Sammlungen. Es sind die berühmten Meister wie Jan van Goyen, Frans Hals, David de Heem, Rembrandt Harmensz. van Rijn und Peter Paul Rubens, die das „Goldene Zeitalter“ der Niederländischen Malerei in der Sammlung eindrucksvoll belegen. Mit einer beachtlichen Gruppe von flämischen Landschaftsbildern lässt sich die facettenreiche Entwicklung des Bildthemas im zweiten Viertel des 16. Jahrhunderts exemplarisch verfolgen.

1300–1800 ITALIENISCHE MALEREI (Obergeschoss Altbau)
Die Sammlung Italienischer Malerei entfaltet ein vielfältiges Panorama von der Frühgotik bis zum Barock. Die beiden Tafelbilder des Meisters der Erbach’schen Tafeln mit den 44 Szenen aus der Apokalypse des Evangelisten Johannes (um 1330/40) gehören zu den bedeutendsten Werken der Trecentomalerei in deutschem Museumsbesitz. Die Erwerbung der Sammlung „Pinacoteca Barbini-Breganze“ im Jahr 1852 setzte einen neuen Schwerpunkt mit venezianischen Barockgemälden von Giovanni Bellini, Vittore Carpaccio und Giovanni Antonio Canal, gen. Canaletto. Der gemalte Entwurf zum Deckenfresko im Kaisersaal der Würzburger Residenz von Giambattista Tiepolo ragt unter dieser Werkgruppe hervor.

1750–1900 EUROPÄISCHE MALEREI UND SKULPTUR (Obergeschoss Altbau)
Über drei Flügel des Altbaus erstreckt sich die Präsentation der unterschiedlichen künstlerischen Strömungen des 19. Jahrhunderts. Dessen bedeutende Vertreter Carl Spitzweg, Caspar David Friedrich, Paul Gauguin, Édouard Manet, Claude Monet, Auguste Renoir und Max Slevogt zeichnen ein eindrucksvolles Bild einer durch Vielfalt und Gegensätze geprägten Epoche.
Einzigartig ist die umfangreiche Sammlung der Staatsgalerie Stuttgart an Werken des Schwäbischen Klassizismus mit seinen wichtigsten Repräsentanten Johann Heinrich Dannecker, Philipp Friedrich Hetsch und Gottlieb Schick. Zudem ist die Staatsgalerie das einzige Museum deutschlandweit, das mit dem achtteiligen „Perseus-Zyklus“ von Edward Burne-Jones ein Schlüsselwerk des bedeutenden britischen Präraffaeliten besitzt.

1900–1980 INTERNATIONALE MALEREI UND SKULPTUR (Obergeschoss Stirling-Bau)
Durch das bahnbrechende Toto-Lotto-Gesetz standen in den Jahrzehnten nach 1958 in Baden-Württemberg erhebliche Mittel für den Ankauf von Spitzenwerken zur Verfügung. Nahezu alle großen Namen der Internationalen Kunst seit 1900 in der Sammlung belegen den Ruf der Staatsgalerie Stuttgart als eine der besten im Bereich der Moderne. Beispielhaft hierfür stehen am Beginn des Rundgangs durch die lichten Räume des Stirling-Baus die vier monumentalen Rückenakte in Bronze von Henri Matisse. Der Weg geht weiter zu Werkgruppen der Künstler der „Brücke“, des „Blauen Reiter“, von „Surrealismus“, Bauhaus“ und der „Neuen Sachlichkeit“ zur deutschen Nachkriegsmoderne und der amerikanischen Pop-Art. Der Rundgang führt anschaulich vor Augen, wie sich gegenständliche und abstrakte Kunst im 20. Jahrhundert gegenüberstehen.

Die für ihre umfangreichen Werkensembles von Willi Baumeister, Max Beckmann, Oskar Schlemmer, Alberto Giacometti und Pablo Picasso bekannte Staatsgalerie feiert diese Künstler in jeweils eigenen Hauptsälen. Hierzu gehört auch der Beuys-Raum, ein besonderer Höhepunkt, zeigt dieser doch mittlerweile die weltweit einzige vom Künstler selbst inszenierte Präsentation seiner Arbeiten.

1960 – HEUTE. INTERNATIONALE MALEREI, SKULPTUR UND GEGENWARTSKUNST (Obergeschoss Stirling-Bau)
Die Präsentation der vielfältigen künstlerischen Ausdrucksformen von den 1960er-Jahren bis zur Gegenwart führt vom Altbau bis in die beiden Hallen des Steib-Baus.

Sie beginnt mit dem „Bilderrätsel“ von Marcel Broodthaers: Ein Ensemble von Plastikschildern, die das Museum als Institution ironisch hinterfragen. Die unterschiedlichen Positionen von Franz Gertsch, Rosemarie Trockel, Donald Judd, Sol LeWitt, Richard Long, Anselm Kiefer und Jeff Koons unterstreichen die zunehmende Pluralisierung der Kunst der Gegenwart. Im Steib-Bau findet sich das jüngst von den Freunden der Staatsgalerie erworbene Werk, die Wandarbeit „Rajahsthan“ (2012) von Bridget Riley, und ein neu eingerichteter Filmraum, in dem zunächst eine Videoarbeit des Künstlerduos Peter Fischli und David Weiss zu sehen ist. Raumgreifende Installationen von Bruce Nauman, Isa Genzken und Joseph Kosuth belegen eindrucksvoll den Ausbau der Sammlung der Gegenwartskunst.
Toegangsprijs
7 EUR/5 EUR
0-20 Jahre freier Eintritt (free admission)
Mittwochs freier Eintritt in die Sammlung (Free admittance on Wednesdays)



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