Detaljni opis
Das Feld der Zeichen ist weit und seine Definition in der Kunst- und Sprachwissenschaft, Philosophie und Psychologie vielfältig. Nahezu jedes materielle Gebilde oder Produkt kann zum Zeichen werden, soweit es neben der instrumentellen auch eine kommunikative Funktion hat: Schwarze Strümpfe wärmen, können aber auch sexy oder ein Zeichen von Trauer sein.
Ständig werden wir mit Zeichen und Zeichensystemen konfrontiert. Wir unterliegen ihrer suggestiven Kraft und "Bildsprache", die es zu deuten gilt. Zeichen geben uns Orientierung. Sowohl im öffentlichen als auch im privaten Bereich tragen Zeichen dazu bei, Strukturen zu verstehen. Im Straßenverkehr sorgt ein einfaches und für alle verbindliches Zeichensystem, das jeder lernen und das jeder kennen muss, für einen reibungslosen Ablauf.
Die neue Ausstellung "Zeichen. Sprache ohne Worte", die das Haus der Geschichte vom 9. Dezember 2011 bis 15. April 2012 in Bonn präsentiert, geht der Sprache der Zeichen, ihren unterschiedlichen Deutungsmöglichkeiten und ihren Botschaften auf den Grund – sowohl im Alltag als auch in Kultur und Politik. Sie beleuchtet mit rund 600 Fotografien, interaktiven Stationen, Medieninstallationen und Objekten die Bedeutung nonverbaler Kommunikation in der Gesellschaft. Ordnung, Macht, Protest, Männer und Frauen sind einige der "zeichenhaften" Themen.
Cijena ulaznice
Free / Eintritt frei
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