Theatermuseum Wien

 

resumen

Das Theatermuseum bewahrt bedeutende Sammlungen von Kostümen und Requisiten, Bühnenbildmodellen, Theaterfotografien und Portraitaufnahmen, sowie zahlreiche Kuriosa und eine umfangreiche Fachbibliothek.
Palais Lobkowitz, Wien
© Kunsthistorisches Museum Wien

Theatermuseum Wien

en detalle

Das Palais Lobkowitz bildet die ideale Kulisse für die überaus reichhaltige Sammlung des Theatermuseums: 600 Einzelkreationen von Hans Makart, Oskar Kokoschka, Caspar Neher und Fritz Wotruba in der Kostüm- und Requisitensammlung, 1000 Bühnenbildmodelle vom venezianischen Barock bis zum 20. Jahrhundert.

700 000 Theaterfotografien und Porträtaufnahmen zur darstellenden Kunst ab der Mitte des 20. Jahrhunderts, aber auch Kuriosa wie das Gebiss von Josef Kainz.

Die Bibliothek umfasst über 70 000 Bände zu den Sammelgebieten Sprech-, Musik- und Tanztheater, Hörspiel, Film und Fernsehen. Für Kinder ist ein eigenes Theatermuseum eingerichtet.
Palais Lobkowitz
Das Palais Lobkowitz ist der erste bedeutende barocke Stadtpalast Wiens, der nach der Zweiten Türkenbelagerung von 1683 erbaut worden ist. Bauherr war der kaiserliche Oberstallmeister Philipp Sigmund Graf von Dietrichstein, der im Jahre 1687 verbaute Grundstücke am damaligen Schweinemarkt aufkaufte. Nach einer mehrjährigen Planungsphase, die bereits einen richtigen Architektenwettbewerb mit einschloss, wurde der kaiserliche Hofingenieur Giovanni Pietro Tencala mit dem Bau beauftragt.
Nach mehrmaligem Besitzerwechsel gelangte das Palais 1745 in den Besitz der Familie Lobkowitz, wo es bis in die siebziger Jahre des 20. Jahrhunderts verblieb. Eine besondere Blütezeit war dem Haus unter Franz Joseph Maximilian von Lobkowitz beschieden, dessen Begeisterung für Musik und Theater außergewöhnlich groß war. Er unterhielt eine eigene Musikkapelle, veranstaltete Konzerte und musikdramatische Aufführungen und war ein Bewunderer und Förderer Ludwig van Beethovens, der oft Gast im Hause war und auch hier musizierte. Um die Mitte des 19. Jahrhunderts verlegten die Lobkowitz den Hauptsitz der Familie ins Stammschloss nach Raudnitz (Roudnice) in Nordböhmen und gaben das Wiener Palais zur Vermietung frei. Von 1869 bis 1909 befand sich hier die französische Botschaft, von 1919 bis 1938 die tschechoslowakische Gesandtschaft. 1939 funktionierte man das Palais zum "Haus der Mode" um. Während des Zweiten Weltkriegs mittelschwer beschädigt, wurde das Haus 1946 von der französischen Besatzungsmacht gemietet, renoviert, neu eingerichtet und beherbergte von 1947 bis 1979 das französische Kulturinstitut. In der Folge gelangte das Palais in den Besitz der Republik Österreich, wurde generalsaniert und für die Benützung durch die Theatersammlung der Österreichischen Nationalbibliothek und des Österreichischen Theatermuseums zweckentsprechend umgebaut. Im Laufe des Jahres 1991 konnte die ehemalige Theatersammlung - sie war am 1. Jänner 1991 aus dem Verband der Österreichischen Nationalbibliothek ausgegliedert worden - in das dreihundertjährige Barockpalais übersiedeln.  Am 26. Oktober 1991 wurde das Österreichische Theatermuseum im Palais Lobkowitz feierlich eröffnet.
Entradas
8,00 / 6,00 EUR
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Palabras clave

pintura, artes aplicadas y diseño, historia, arquitectura, escultura, fotografía, arte gráfica, arte digital, Barock, Kunst, Mode, Theater, Tanz, 20. Jahrhundert, Fotografie, Film, theaterfotografien, kostüme, kinder im museum , Kostüme, Fernsehen, Kinder im Museum

Entrada de visitantes

Palais Lobkowitz
Lobkowitzplatz 2
1010 Viena
Austria
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Horario de apertura

dom
10:00 - 18:00
lun
-
mar
10:00 - 18:00
mié
10:00 - 18:00
jue
10:00 - 18:00
vie
10:00 - 18:00
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10:00 - 18:00

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