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Staatliche Museen zu Berlin

 

in short

Die Staatlichen Museen zu Berlin bilden mit ihren 16 Museen, drei Forschungseinrichtungen und der Gipsformerei ein Universalmuseum von den Anfängen der Kunst bis zur Gegenwart.
Altes Museum, Museumsinsel Berlin-Mitte.
© Staatliche Museen zu Berlin
Logo: Staatliche Museen zu Berlin

Staatliche Museen zu Berlin

in detail

Die Staatlichen Museen zu Berlin bilden mit ihren 16 Museen, drei Forschungseinrichtungen und der Gipsformerei ein Universalmuseum von den Anfängen der Kunst bis zur Gegenwart. Als größte deutsche Museumseinrichtung zur Kunst und Kultur der ganzen Welt werden die Staatlichen Museen zu Berlin vom Bund und von den Ländern finanziert. Die Museumsinsel Berlin – das Herzstück der Berliner Museumslandschaft – wurde 1999 in die Liste des UNESCO-Weltkulturerbes aufgenommen.

 

Hervorgegangen aus der Gründung des „Königlichen Museums“ durch Friedrich Wilhelm III. von Preußen gehören die Staatlichen Museen zu Berlin zur Stiftung Preußischer Kulturbesitz. Unter dem Dach einer gemeinsamen Generaldirektion zählen folgende Museen und Institute zu den Staatlichen Museen zu Berlin:

 

• Ägyptisches Museum und Papyrussammlung (im Alten Museum)
• Antikensammlung (im Pergamonmuseum und im Alten Museum)
• Ethnologisches Museum
• Gemäldegalerie
• Kunstbibliothek
• Kunstgewerbemuseum
- Kunstgewerbemuseum am Kulturforum
- Kunstgewerbemuseum im Schloss Köpenick
• Kupferstichkabinett
• Münzkabinett (im Bode-Museum)
• Museum für Asiatische Kunst
• Museum Europäischer Kulturen
• Museum für Fotografie / Helmut Newton Stiftung
• Museum für Islamische Kunst (im Pergamonmuseum)
• Museum für Vor- und Frühgeschichte
• Nationalgalerie
- Alte Nationalgalerie
- Friedrichswerdersche Kirche
- Neue Nationalgalerie
- Museum Berggruen
- Hamburger Bahnhof - Museum für Gegenwart – Berlin
• Skulpturensammlung und Museum für Byzantinische Kunst (im Bode-Museum)
• Vorderasiatisches Museum (im Pergamonmuseum)

 


• Gipsformerei
• Institut für Museumsforschung
• Rathgen-Forschungslabor
• Zentralarchiv

 

 

STANDORTE DER STAATLICHEN MUSEEN ZU BERLIN

 

Museumsinsel Berlin/Mitte:

Die 1999 in die Liste des UNESCO-Weltkulturerbes aufgenommene Museumsinsel umfasst fünf historische Gebäude. Im Alten Museum (erbaut 1823-1830) präsentiert sich das Ägyptische Museum und Papyrussammlung mit der weltberühmten Büste der Königin Nofretete sowie die Antikensammlung mit Kunstwerken der Griechen. Antikensammlung, Museum für Islamische Kunst und Vorderasiatisches Museum zeigen im Pergamonmuseum (erbaut 1910-1930) mit Pergamonaltar, Ischtar-Tor und Mschatta-Fassade Höhepunkte antiker Architekturaufbauten. Neben den archäologischen Sammlungen präsentiert die Alte Nationalgalerie (erbaut 1866-1876) Malerei und Skulpturen des 19. Jahrhunderts. Das Bode-Museum (erbaut 1897-1904) beherbergt die Skulpturensammlung und Museum für Byzantinische Kunst sowie Werke der Gemäldegalerie; das Münzkabinett ist dort bereits seit 2004 zugänglich. 2009 wird das Neue Museum (erbaut 1841-1859) auf der Museumsinsel wiedereröffnet. Das Zentralarchiv sammelt Quellen zur Kunst- und Kulturgeschichte des 19. und 20. Jahrhunderts. Am Werderschen Markt stellt die Friedrichswerdersche Kirche stellt als Dependance der Nationalgalerie Skulpturen des 19. Jahrhunderts aus.

 

Kulturforum Potsdamer Platz/Tiergarten:

Das Kulturforum Potsdamer Platz bündelt die Sammlungen zur europäischen Kunst: die Neue Nationalgalerie mit der Sammlung der klassischen Moderne bis zur Kunst der 1970er Jahre (sofern das Haus nicht für Sonderausstellungen genutzt wird), die Gemäldegalerie mit Malerei vom 13. bis zum 18. Jahrhundert, das Kunstgewerbemuseum mit einem Überblick zum Kunstgewerbe vom Mittelalter bis in die Gegenwart, das Kupferstichkabinett mit seinen Zeichnungen und der Druckgrafik sowie die Kunstbibliothek als kunstwissenschaftliche Spezialbibliothek.

In der Nähe des Hauptbahnhofs – Lehrter Bahnhof befindet sich der Hamburger Bahnhof – Museum für Gegenwart – Berlin mit seinen Sammlungen zeitgenössischer Kunst.

 

Dahlem:

Im Museumsensemble Dahlem zeigt das Ethnologische Museum ethnografische, archäologische und kulturhistorische Objekte aus Afrika, Asien, Amerika, Australien und der Südsee. Einen Überblick über die Kunst des indischen Kulturbereichs und das Spektrum der Kunst Chinas, Japans und Koreas bietet das Museum für Asiatische Kunst. Neben diesen Sammlungen der außereuropäischen Kultur beherbergt das Museum Europäischer Kulturen Objekte zur europäischen Ethnographica und Kulturgeschichte.

Ebenfalls in Dahlem beheimatet ist das Institut für Museumsforschung, eine bundesweit tätige Forschungs- und Dokumentationseinrichtung.

 

Charlottenburg:

Im Langhansbau des Schlosses Charlottenburg zeigt das Museum für Vor- und Frühgeschichte Objekte von der Altsteinzeit bis zum Mittelalter. Schwerpunkt des Museums Berggruen sind die Werke von Pablo Picasso, Paul Klee und Henri Matisse. Ebenfalls in Charlottenburg befinden sich die Gipsformerei, in der angefertigte Repliken von Kunstwerken verkauft werden, sowie das Rathgen-Forschungslabor, das sich mit der Materialanalyse und Erhaltung kulturgeschichtlicher Objekte befasst.

Gegenüber dem Bahnhof Zoologischer Garten bündelt das Museum für Fotografie die fotografischen Aktivitäten der Staatlichen Museen zu Berlin. Hier hat auch die Helmut Newton Stiftung, die in wechselnden Ausstellungen Leben und Werk des bekannten Fotografen präsentiert, ihren Sitz.

 

Köpenick:

Im Schloss Köpenick (erbaut 1677-1689) befindet sich die Dependance des Kunstgewerbemuseums. Die Ausstellung zur Raumkunst präsentiert neben Möbeln und Kunstgewerbe Wand- und Raumschmuck aus Renaissance, Barock und Rokoko.
Altes Museum
Das Alte Museum, erbaut 1823 bis 1830 nach den Entwürfen Karl Friedrich Schinkels, zählt zu den bedeutendsten Bauwerken des Klassizismus. Mit einer klar gegliederten äußeren Form und einer präzisen inneren Struktur in Anlehnung an die griechische Antike verfolgt Schinkel damit Humboldts Idee, das Museum als Bildungseinrichtung dem Publikum zu öffnen.

Die monumentale Ordnung der 18 kannellierten ionischen Säulen, die weitgespannte Vorhalle, die Rotunde - ein ausdrücklicher Rückgriff auf das römische Pantheon - und schließlich die Freitreppe sind architektonische Elemente, die bis dahin nur Herrschaftsbauten vorbehalten waren.
Admission
8 / 4 Euro
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Visitor entrance

Altes Museum
Am Lustgarten
10178 Berlin
Germany
view on a map

Opening Times

Sun
10:00 - 18:00
Mon
10:00 - 18:00
Tue
10:00 - 18:00
Wed
10:00 - 18:00
Thu
10:00 - 22:00
Fri
10:00 - 18:00
Sat
10:00 - 18:00

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