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Die Dresdner Puppentheatersammlung zählt neben der des Münchner Stadtmuseums zu den größten der Welt. Sie zeichnet sich besonders durch ihre alten sächsischen Bestände aus, die bis in die Anfänge des 19. Jahrhunderts zurückreichen. Darüber hinaus bewahrt sie Figuren und Theaterzubehör aus ganz Deutschland, vielen europäischen Ländern und Asien.
Entstanden aus der Privatsammlung des Leipziger Puppenspiel-Historiographen Otto Link (1888 - 1959) umfaßt das Museum heute mehr als 35.000 Einzelstücke wie Marionetten, Hand- und Stabpuppen, Schattenspielfiguren, Bühnenzubehör und Theaterbilderbogen. Die Ausstellung gibt einen Überblick über 150 Jahre sächsischer und mitteldeutscher Puppenspielgeschichte.
Im Mittelpunkt stehen Figuren und Kulissen des Wander-Marionettentheaters, kleine Haus- und Papiertheater sowie Zeugnisse des Theatrum mundi (mechanisches Welttheater) und der Entwicklung des künstlerischen Puppenspiels im 20. Jahrhundert - von den Bühnen der Jugendbewegung bis zu den staatlichen Theatern der DDR.