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Das Museum Europäischer Kulturen ging 1999 aus der Vereinigung des 110 Jahre alten Museums für Volkskunde mit der Europäischen Sammlung des Ethnologischen Museums hervor. Mit rund 270.000 Objekten beherbergt es eine der größten Sammlungen europäischer Ethnographica und Kulturgeschichte weltweit. Mit dem Umzug in den Bruno-Paul-Bau hat das Museum sein altes Domizil "Im Winkel" geschlossen und ist seit dem 8. Mai 2005 über die Eingänge Arnimallee 25 und Lansstraße 8 im Museumsquartier Dahlem zugänglich.
Sammlungscharakter
Schwerpunkt des Museums ist die europäische Alltagskultur vom 18. Jahrhundert bis zur Gegenwart. Zu den besonderen Attraktionen gehört der mechanische Weihnachtsberg aus dem Erzgebirge, der in der Adventszeit präsentiert wird, sowie der europäische Weihnachts- und Ostermarkt. Jährlich stattfindende "Kulturtage" widmen sich jeweils unterschiedlichen Regionen Europas.
Mit seinem Umzug in das Museumsquartier Dahlem, unter das Dach des Ethnologischen Museums, des Museums für Ostasiatische Kunst und des Museums für Indische Kunst, erweitert das Museum Europäischer Kulturen seinen Diskurs durch die Beschäftigung mit den außereuropäischen Kulturen in idealer Weise.
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