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Die Entstehung des 1980 eröffneten Museums für Gegenwartskunst - in nächster Nähe des Kunstmuseums - ist auf ein Zusammentreffen von glücklichen Umständen zurückzuführen.
Wegen der stetig anwachsenden zeitgenössischen Bestände der Öffentlichen Kunstsammlung Basel und der Emanuel Hoffmann-Stiftung wurde deren Präsentation im Kunstmuseum zunehmend schwieriger. 1974 bot der Mailänder Graf Guiseppe Panza di Biumo dem Kunstmuseum seine Sammlung von Minimal und Conceptual Art als Leihgabe an, mit der Auflage, dafür geeignete Ausstellungsräume zu finden. Dies gab den Ausschlag für ein Neubauprojekt. Maja Sacher, die Gründerin der Emanuel Hoffmann-Stiftung, schenkte 1975, an ihrem 80. Geburtstag, zusammen mit ihrer Familie die Baukosten für ein Museum für Gegenwartskunst. Fünf Jahre später konnte das Museum, an einem von der Christoph Merian-Stiftung für diesen Zweck zur Verfügung gestellten Ort, im St. Alban-Tal eröffnet werden.
Die Emanuel Hoffmann-Stiftung umfasst heute Werke von über 150 Künstlern. Die frühen Eingänge in die Sammlung - von Arp und Dali, Delaunay und Klee, Ernst und die Ankäufe von Gemälden des belgischen Expressionismus - sind längst zu Klassikern der Moderne geworden und haben ihren festen Platz in der Kunstgeschichte.
"In die Zukunft weisende, von der jeweiligen Gegenwart noch nicht allgemein verstandene" Kunstwerke anzukaufen - dieser Leitgedanke der Stiftung ist seit Ende der sechziger Jahre besonders deutlich spürbar. Neben dieser Offenheit gegenüber den unterschiedlichsten Werkformen und Medien wurde der Grundsatz wichtig, von einem Künstler oder einer Künstlerin Werkgruppen zu bilden.
Heute befinden sich in dieser Sammlung grössere Werkgruppen v.a. von Joseph Beuys, Bruce Nauman, Dieter Roth, John Baldessari, Cindy Sherman, Ilya Kabakov, Gary Hill, Matthew Barney, Jeff Wall, Katharina Fritsch und Robert Gober.
Museum für Gegenwartskunst
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