Gemäldegalerie

 

in short

Die Gemäldegalerie besitzt eine der weltweit bedeutendsten Sammlungen europäischer Malerei vom 13. bis zum 18. Jahrhundert. Meisterwerke aus allen kunsthistorischen Epochen, darunter Gemälde von Jan van Eyck, Pieter Bruegel, Albrecht Dürer, Raffael, Tizian, Caravaggio, Peter Paul Rubens, Rembrandt und Jan Vermeer van Delft sind hier ausgestellt. Vor allem die deutsche und italienische Malerei des 13. bis 16. sowie die niederländische Malerei des 15. bis 17. Jahrhunderts lassen sich hier ausgezeichnet bewundern und studieren.
Gemäldegalerie, Kulturforum am Potsdamer Platz, Berlin-Tiergarten.
© Staatliche Museen zu Berlin. Foto: Maximilian Meisse
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Gemäldegalerie

in detail

Die Gemäldegalerie wurde seit ihrer Gründung im Jahre 1830 nach kunsthistorischen Gesichtspunkten aufgebaut und vervollständigt. Diesem kontinuierlichen Überblick über die europäische Malerei vom 13. bis zum 18. Jahrhundert verdankt die Sammlung ebenso ihren Weltrang wie den zahlreichen unvergleichlichen Meisterwerken aller kunsthistorischen Epochen, die sie beherbergt.

Ein fast zwei Kilometer langer Rundgang durch 72 Säle und Kabinette führt im Haus am Kulturforum [LINK] durch einzelne Kunstlandschaften und Epochen. Sammlungsschwerpunkte bilden die deutsche und italienische Malerei des 13. bis 16. und die niederländische Malerei des 15./16. Jahrhunderts. Gemälde des Mittelalters und der Renaissance reichen von den großen Italienern Giotto, Fra Angelico, Raffael und Tizian über den Flamen Jan van Eyck und die detailreichen Bilder des Niederländers Pieter Breugel bis zu den altdeutschen Meistern wie Konrad Witz, Albrecht Dürer, Hans Baldung Grien, Lucas Cranach und Hans Holbein. Der Saal mit Werken Rembrandts ist durch seine zentrale Lage im Museum hervorgehoben. Die Sammlung gehört mit 16 Arbeiten des Künstlers zu den größten und qualitätvollsten der Welt. Sie wird begleitet von weiteren Gemälden der holländischen und flämischen Malerei des 17. Jahrhunderts: Porträts, Genrebilder, Interieurs, Landschaften und Stillleben zeugen von der Spezialisierung der Künstler auf bestimmte Themen. Die glanzvolle Gemäldesammlung italienischer, französischer, deutscher und englischer Malerei des 18. Jahrhunderts enthält Werke von Canaletto, Jean-Antoine Watteau, Antoine Pesne und Thomas Gainsborough.

In den Schauräumen sind rund 1.000 Meisterwerke ausgestellt. Sie werden durch eine Studiengalerie im Sockelgeschoss des Hauses mit etwa 400 Bildern ergänzt. Zur Information stehen den Besuchern die Kataloge der Sammlung und an Computerarbeitsplätzen eine digitale Galerie in deutscher, englischer und französischer Sprache zur Verfügung. Daneben gibt es Audio-Führungen auf Deutsch und Englisch.
Gemäldegalerie
Ihren Auftritt haben die Gemälde der Sammlung seit 1998 am Kulturforum. Der 1986 ausgeschriebene Wettbewerb für den Neubau der Gemäldegalerie wurde im folgenden Jahr an das Architekturbüro Hilmer & Sattler vergeben. Im Stil preußischer Strenge erhebt sich das schlichte Gebäude, dessen Räume um eine lichte Wandelhalle gruppiert sind, über der ansteigenden Piazzetta. Nach dem Mauerfall und der anschließenden Wiedervereinigung der Staatlichen Museen zu Berlin im Jahr 1991 wurde die Gemäldegalerie zusätzlich um eine Studiengalerie erweitert.
Admission
Admission Ticket: 10,00 / 5,00 EUR; Area Ticket: 12,00 / 6,00 EUR
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Visitor entrance

Gemäldegalerie
Matthäikirchplatz 4
10785 Berlin
Germany
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Opening Times

Sun
11:00 - 18:00
Mon
-
Tue
10:00 - 18:00
Wed
10:00 - 18:00
Thu
10:00 - 20:00
Fri
10:00 - 18:00
Sat
11:00 - 18:00

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