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Das Dommuseum zu Salzburg ist in den Emporenräumen des Domes untergebracht, die schon an sich den Besuch lohnen. Denn diese früher teilweise als Kapellen genutzten Räume haben ihren barocken Dekor bewahrt und bieten ungewöhnliche Ausblicke auf die Stadt und in den Dom.
Unter den Kunstschätzen sind vor allem Goldschmiedewerke, Textilien, Skulpturen und Gemälde des Mittelalters und des Barock zu nennen. Zu den Hauptsehenswürdigkeiten zählen das Rupertuskreuz aus dem 8. Jahrhundert, die Hostientaube aus Limoges sowie die Reliefs Georg Raffael Donners.
Eine Besonderheit bildet die Kunst- und Wunderkammer des Museums. Die vielfältige Sammlung von Mineralien, Fossilien, Tieren und Geräten spricht die unmittelbare Erfahrung an, sie erregt Neugier und Staunen.
An die Wunderkammer schließt die Lange Galerie der Erzabtei St. Peter an, ein 70 m langer Bildersaal des Barock. Besonders hervorzuheben sind hier die hervorragenden Werke Paul Trogers.
Dommuseum zu Salzburg
Der Dom von Salzburg beherrscht mit seiner markanten, zweitürmigen Fassade und dem mächtigen Baukörper das Bild der Altstadt. Dem heutigen Dom gehen zwei mittelalterliche Bauten voraus, von denen Reste in der Krypta zu sehen sind. Der bestehende, barocke Dom wurde 1614 begonnen und 1628 durch Erzbischof Paris Lodron geweiht. Um 1660 entstanden die beiden Bogengänge, die den Dom mit der Residenz und der Abtei St. Peter verbinden, sowie der lange Gebäudeflügel auf der Südseite des Platzes.
Im Obergeschoss des Domes befindet sich seit 1974 das Dommuseum zu Salzburg. Im südlichen Dombogen ist die Kunst- und Wunderkammer, im anschließenden Langen Gang die Galerie der Erzabtei St. Peter zu sehen. In Zukunft sollen auch die Übergänge zur Residenz wieder geöffnet werden, so dass die Besucher wie zu Zeiten der Erzbischöfe die Einheit des barocken Gesamtkunstwerks erleben können.
Admission
6,00 / 2,00 EUR
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