Porzellane für die Schlösser Friedrichs des Großen

permanent exhibition

in short

Friedrich II. entwickelte zu seinem Porzellan ein leidenschaftliches Verhältnis und nahm in vielen Fällen Einfluss auf Form und Dekor. Während des Siebenjährigen Krieges (1756-1763) ließ Friedrich II. die Porzellanmanufaktur Meissen besetzen und dort die begehrten Porzellane für seinen Hof anfertigen.
Teile aus dem Tafelservice für das Breslauer Stadtschloss, KPM Berlin, 1767/68
© Staatliche Museen zu Berlin, Foto: Fotostudio Bartsch

Visitor entrance

Schloss Köpenick
Schlossinsel 1
12557 Berlin
Germany 

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Kunstgewerbemuseum

in detail

Während des Siebenjährigen Krieges (1756-1763) ließ Friedrich II. die Porzellanmanufaktur Meissen besetzen und dort die begehrten Porzellane für seinen Hof anfertigen. Schon 1761 hatte er allerdings Johann Ernst Gotzkowsky zu einer eigenen Manufakturgründung in Berlin ermuntert. Doch als das Unternehmen misslang, zog der König die Produktionsst?tte kurzerhand an sich und etablierte sie 1763 als eine königliche Manufaktur, mit dem Kurstab als Markenzeichen.

Friedrich II. entwickelte zu seinem Porzellan ein leidenschaftliches Verhältnis und nahm in vielen Fällen Einfluss auf Form und Dekor. Der Bildhauer Friedrich Elias Meyer - ein Schüler Johann Joachim Kändlers - war ihr begabter und anpassungsfähiger Modellmeister. Der Manufaktur verhalf er zusammen mit seinem Bruder Wilhelm Christian zu höchstem Ruhm. Großen Raum nahm die Produktion von Services ein. Sie wurden meist zur repräsentativen Nutzung in bestimmten Schlössern hergestellt. Die für diese Orte entwickelten Dekore nahmen häufig direkten Bezug auf deren Innendekoration. Der König nahm persönlich Einfluss auf Formen und Dekore oder forderte die Entwicklung bestimmter Farben, wofür das Bleu mourant das berühmteste Beispiel ist.

Friedrich schöpfte bald auch geschickt die wirksamen Möglichkeiten aus, die Porzellan als diplomatisches Geschenk entfalten konnte. Alle diese Aspekte können durch Werke des Kunstgewerbemuseums in hervorragender Weise veranschaulicht werden. Die Ausstellung soll so den reichen Bestand friderizianischer Services im Schloss Köpenick aufs Neue ins Blickfeld rücken.

Die Ausstellung findet im Rahmen einer Reihe von Veranstaltungen der Stiftung Preußischer Kulturbesitz aus Anlass des 300. Geburtstags Friedrichs des Großen am 24. Januar 2012 unter dem Motto "Kunst - König - Aufklärung" statt.
Co-organiser
Kaiser-Friedrich-Museums-Verein
Admission
Standard: 6 EUR
Reduced / Erm?ßigt: 3 EUR
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