Susan Philipsz. Part file score - Musikwerke bildender Künstler

permanent exhibition

in short

Die in Berlin lebende schottische Künstlerin Susan Philipsz (geb. 1965) hat für die Historische Halle eine Sound-Installation entworfen, die auf die ehemalige Funktion des heutigen Museumsgebäudes als Bahnhof und auf die architektonische Konstruktion der Halle mit ihren 24 Stützen Bezug nimmt.
Susan Philipsz, Part File Score, 2014, Digitaldruck/Siebdruck, 185 x 145 cm
© Susan Philipsz

Visitor entrance

Hamburger Bahnhof - Museum für Gegenwart - Berlin
Invalidenstraße 50-51
10557 Berlin
Germany 

Detailed information about the museum on euromuse.net

Nationalgalerie

in detail

Die in Berlin lebende schottische Künstlerin Susan Philipsz (geb. 1965) hat für die Historische Halle eine Sound-Installation entworfen, die auf die ehemalige Funktion des heutigen Museumsgeb?udes als Bahnhof und auf die architektonische Konstruktion der Halle mit ihren 24 Stützen Bezug nimmt. Als Ort von Abfahrt und Ankunft, von Trennung und Wiederkehr bringt die Künstlerin den ehemaligen Bahnhof in Verbindung mit dem bewegten Leben des Komponisten Hanns Eisler (1898-1962). Eisler emigrierte wie sein Lehrer Arnold Sch?nberg in den 1930er-Jahren nach Amerika und musste die USA 1948 aufgrund seiner prokommunistischen Überzeugungen wieder verlassen. In  den 1920er- und 1950er-Jahren war er in Berlin beheimatet. Er setzte sich zwar mit dem kompositorischen Verfahren der Zw?lftontechnik auseinander, das Sch?nberg entwickelt hatte, wandte sich aber infolge seiner sozial engagierten Kunstauffassung auch popul?ren Genres wie der Bühnen- und Filmmusik zu.
Ausgehend von drei filmmusikalischen Kompositionen Eislers entwickelte Susan Philipsz eine 24-Kanal-Sound-Installation. Die im Studio einzeln aufgenommenen, von Musikern live gespielten Noten werden wiederum separiert über 24 in der Halle installierte Lautsprecher wiedergegeben. Mit dieser akustischen Arbeit und 12 Grafiken, in denen Partiturseiten Eislers mit Seiten aus den ihn betreffenden Akten des FBI überlagert werden, sucht Philipsz eine Ann?herung an Eislers Ästhetik der "displaced form", um Themen wie die Lebensreise und die Erfahrung von Überwachung, Trennung und Vertreibung aufzurufen.
Eine Veranstaltung von Freunde Guter Musik Berlin e.V. und Nationalgalerie im Hamburger Bahnhof - Museum für Gegenwart - Berlin, Staatliche Museen zu Berlin,  in Zusammenarbeit mit Berliner Festspiele / MaerzMusik 2014.
Gef?rdert durch den Hauptstadtkulturfonds und die Schering Stiftung.
Kuratiert von:
Ingrid Buschmann, Freunde Gute Musik Berlin e.V.
Gabriele Knapstein, Hamburger Bahnhof - Museum für Gegenwart - Berlin
Website zum Thema: http://www.musikwerke-bildender-kuenstler.de/
Co-organiser
Dom-Museum Hildesheim
Admission
Standard: 8 EUR
Reduced / Erm?ßigt: 4 EUR
The exhibition venue on google maps:

keywords

contemporary art, music, Gebäude, Kunst, Kultur, Arbeit, Film, Spiele, Reise, installation, sound-installation, hanns eisler

Opening Times

Sun
11:00 - 18:00
Mon
-
Tue
10:00 - 18:00
Wed
10:00 - 18:00
Thu
10:00 - 20:00
Fri
10:00 - 18:00
Sat
11:00 - 18:00

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