Moshe Gershuni. No Father No Mother - No Father No Mother

permanent exhibition

in short

No Father No Mother ist die erste einem Israeli gewidmete umfassende Einzelausstellung in der Neuen Nationalgalerie. Es ist zugleich Gershunis erste große Ausstellung in einem europäischen Museum seit mehr als 30 Jahren.

Visitor entrance

Neue Nationalgalerie
Potsdamer Straße 50
10785 Berlin
Germany 

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Nationalgalerie

in detail

Moshe Gershuni (1936 in Tel Aviv geboren) ist einer der bedeutendsten lebenden israelischen Künstler. Sein existenzielles Werk - ein fortlaufendes Projekt über mehr als vierzig Jahre - ist kompromisslos, und seine Produktion an Gem?lden, Zeichnungen und Skulpturen l?sst viel Raum für Assoziationen. Gleichzeitig sinnlich und konzeptuell, emotional und kritisch, authentisch und gut inszeniert, überwinden Gershunis Arbeiten Gegens?tze und verschmelzen historisches Gedenken mit der kathartischen Direktheit des malerischen Handelns.
Gershuni arbeitet horizontal. Er bedeckt den Boden mit Papier und kriecht mit seinen in Farbe getr?nkten, an eine bluttriefende Wunde gemahnenden H?nden darüber. Sein malerisches Universum ist irdisch, instinktiv sinnlich und regressiv, und dennoch gepr?gt von Glauben und anmutigen Umwandlungen. Sein Werk generiert eine blinde, überschw?ngliche K?rperlichkeit und konfrontiert diese mit figurativer Ikonographie und  verbalen Äußerungen. Viele Gem?lde enthalten historisch aufgeladene Symbole und handgeschriebene hebr?ische Passagen aus jüdischen Gebeten, die die unebenen, überfließenden Oberfl?chen aus flüssiger Farbe, seine scheinbar unwillkürlichen, vorsprachlichen Kompositionen in eine lebendige theatralische Performance, ein Ritual der Ekstase verwandeln.


No Father No Mother ist die erste einem Israeli gewidmete umfassende Einzelausstellung in der Neuen Nationalgalerie. Es ist zugleich Gershunis erste große Ausstellung in einem europ?ischen Museum seit mehr als 30 Jahren. Der Ausstellungstitel - No Father No Mother - beinhaltet eine doppelte Verleugnung. Er stammt aus einem Gem?lde (No Father No Mother, 1998) und stellt ein Gest?ndnis dar, eine negative Reflektion über Entwurzelung und Diskontinuit?t. Umfangreich und dennoch offen angelegt, umgeht die Ausstellung evolution?re, retrospektive Arrangements, Unterteilungen nach Perioden und chronologischen Ordnungen, und zeigt Gershunis Werks als eine vitale, nicht-hierarchische Einheit, eine fortlaufende Aktivit?t.
Website zur Ausstellung
Website der Freunde der Nationalgalerie
 
Co-organiser
Neue Nationalgalerie
Admission
Standard: 6 EUR
Reduced / Erm?ßigt: 3 EUR
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Opening Times

Sun
11:00 - 18:00
Mon
10:00 - 18:00
Tue
10:00 - 18:00
Wed
10:00 - 18:00
Thu
10:00 - 20:00
Fri
10:00 - 18:00
Sat
11:00 - 18:00

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